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Kindesmissbrauch auf Youtube, Analsex in der Teen Vogue – Es muss ein Ende haben

Es gibt nicht mehr viel in dieser Gesellschaft, dass mich noch wirklich überrascht. Ich bin es gewohnt, dass jede der noch kürzlich als allgemeingültigen Ideen von Anstand und Moral nicht nur erodiert, sondern auch mit offensichtlich klarem Vorsatz zerstört wird. In vielen Fällen überstimmt meine libertäre Seite dabei meine konservative Seite. So lange es keinen Einfluss auf Dritte hat, können Menschen machen was sie wollen, auch wenn mich bestimmte Dinge ganz grundsätzlich stören. Zum Beispiel wenn jedes Jahr meine Innenstadt am Christopher Street Day zum Jahrestreffen der Exhibitionisten wird, dann habe ich ein Problem damit. Was aber erwachsene Menschen in ihren eigenen vier Wänden einvernehmlich wem wo hinstecken ist mir egal. Aber da ist schon der Knackpunkt: Erwachsene. Denn gestern lief mir ein Video über den Weg, dass man gesehen haben muss um es zu glauben. „Parents Explain Masturbation“ ist genau das wonach es klingt.

„Parents Explain Masturbation“ ist ein haarsträubendes Video. Nicht nur, dass man es für absolut in Ordnung hielt Kinder (und wir sprechen hier von Kindern, nicht Jugendlichen) in dieser Art vorzuführen, während man es gleichzeitig für nötig erachtete eine Altersbeschränkung für das Video und eine Verpixelung eines Dildos vorzunehmen. Dramatisch ist der Umgang mit den Kindern selbst. Die Eltern (am schlimmsten die Frau im weißen Top und die Frau in der roten Jacke) drücken das für die Kinder offensichtlich sehr unangenehme Thema mit aller Vehemenz weiter voran. Masturbierst du? Masturbierst du? Du kannst es mir sagen. Masturbierst du? Immer wieder halten sich die Kinder die Augen zu, rutschen spürbar peinlich berührt auf ihrem Platz herum, sagen nichts oder „Mamaaaaa…“. Man spricht von „Adult Toys“ und stellt diese dann Kindern hin. Das ganze natürlich nicht im Rahmen eines vertraulichen Eltern-Kind-Gespräches, was zwar auch noch unangemessen wäre, aber immerhin in einem geschützten Umfeld, sondern in der Öffentlichkeit von derzeit etwas unter einer Millionen Klicks. Stellt man dieses Video in den Kontext von vorangetriebener Frühsexualisierung in Schulen und Kindergärten, der zunehmenden Zahl an Kindern die schon vor der Pubertät von ihren Eltern Hormontherapien und Geschlechtsumwandlungen erlaubt bekommen, und Artikeln wie eine Einführung in die Welt des Analsex in der Teen Vogue, sieht man, dass hier etwas gehörig falsch läuft in unserem Umgang mit Kindern. Es gibt nämlich einen Grund dafür, dass es Altersgrenzen für die im weitesten Sinne sexuelle Interaktion von Erwachsenen und Minderjährigen gibt, und der Grund ist nicht, dass wir bigott sind und uns die Idee unserer Kinder und Sex anekelt oder Angst macht.

Jede Beziehung zwischen Erwachsenen und Minderjährigen ist immer und automatisch von einem Autoritätsgefälle charakterisiert. Das heißt, dass Erwachsene grundsätzlich für Kinder eine Autorität darstellen. Sie wissen mehr, dürfen mehr, haben mehr Wohlstand, Dinge und Erfahrungen. Diese Denkweise ist nicht nur kulturell bei allen Völkern und Zivilisationen verstärkt, sondern auch angeboren. Keine Spezies verbringt so viel Zeit mit der Aufzucht der nächsten Generation, Kinder sind programmiert von den Erwachsenen zu lernen und erkennen daher grundsätzlich deren Taten und Aussagen als korrekt an. Auch Kinder die als ungezogen oder grundsätzlich nicht autoritätshörig gelten, wissen um diesen Umstand. Wer auf dem Schulhof prügelt weiß, dass er es besser nicht direkt vor den Lehrern macht und kriegt einer der zum Beispiel selbst oft Schläge verteilt mal was zurück, rennt er schnell zu Lehrer/Eltern/Erziehern etc. Nein, auch die Kinder die sich im Allgemeinen nicht daran halten, erkennen zumindest formal die Autorität der Erwachsenen an. Hinzu kommen noch einmal spezielle Gruppen von Erwachsenen, die besondere Autorität haben, über die man lernt, dass sie besonders vertrauenswürdig sind. Das sind zum Beispiel die Eltern, Lehrer, Sporttrainer, Ärzte, Polizisten, Krankenschwestern, nahe Verwandte, usw.

Das Resultat dieses Autoritätsgefälles ist erdrückend wenn man sieht wie es gerade für Sex missbraucht werden kann, denn allgemein könnte man ja erwarten, dass die Missbrauchten am längeren Hebel sitzen. Einen Pädophilen erwartet die absolute Hölle im Gefängnis, Verlust der Existenz und falls vorhanden der Beziehung, sowie vollständige gesellschaftliche Ächtung schon beim reinen Vorwurf. Das Opfer erwartet Therapie, Mitgefühl und Aufmerksamkeit. Aber dem ist nicht so. Den allermeisten Tätern gelingt es ihre Opfer psychisch zu manipulieren und das nicht zuletzt durch ihre Autorität. Wie oft hört man von Kindern, deren missbrauchender Elternteil mit Liebesentzug drohte, oder von Kindern und Jugendlichen die ihrem Täter glaubten, dass sie sich für den Missbrauch schämen müssten. Wie oft konnten vertrauenserweckende Manipulateure Kindern weiß machen, dass das was sie tun ganz normal ist. Wie viele Lehrer und Trainer haben gute Noten, Beurteilungen und Vergünstigungen benutzt um zu kriegen was sie wollen. Und natürlich wie viele Erwachsene konnten sich durch für sie unbedeutende kleine Geldbeträge das Schweigen von Kindern erkaufen, die kaum ein paar Euro Taschengeld im Monat hatten.
Selbst wenn man von dem seltenen, aber schon geschehenen Fall einer einvernehmlichen Beziehung zwischen z.B. Schüler und Lehrerin ausgeht, dann bleibt dennoch die Lehrerin in diesem Fall am längeren Hebel und kann jederzeit enormen Druck ausüben, wenn der Schüler nicht mehr weiter machen will oder etwa eine bestimmte sexuelle Handlung verweigert.

Also haben wir Grenzen gezogen, zum beiderseitigen Schutz. Keine sexuellen Handlungen mit Schutzbefohlenen, egal welchen Alters. Keine sexuellen Handlungen innerhalb der Familie. Keine sexuellen Handlungen mit unter 14-jährigen und unter bestimmten Umständen auch unter 16- und 18-jährigen. Diese Regelungen gelten zum beidseitigen Schutz. Ein Erwachsener kann sich nicht aus Sex mit einer 12-jährigen herausreden, weil diese vielleicht schon besonders reif sei und eine 20-jährige kann sich eine später unangenehme sexuelle Begegnung mit einem Älteren nicht als Ausnutzung ihrer Unreife schönreden. Gibt es geistig und körperlich extrem frühreife Kinder die sexuell selbstbestimmt handeln könnten? Gibt es Mitt-Zwanziger die so unreif sind, dass sie sich den Konsequenzen von Sex nicht bewusst sind und sich manipulieren lassen? Sicher, rein statistisch wird das schon mal vorkommen, aber dann haben die halt Pech gehabt. Man muss die roten Linien irgendwo ziehen und zwar im Zweifel immer beim Kindswohl.

Nun werden weder im Youtube-Video noch in der Teen Vogue Kinder tatsächlich berührt oder gar vergewaltigt. Also wo ist das Problem? Nun das Problem liegt in der neuen Form von, im weitesten Sinne, Sexualerziehung die hier sichtbar wird. Die „klassische“ Sexualerziehung die an Schulen noch zum Glück vorherrscht ist primär eine trockene, wissenschaftlich-aufklärerische Sexualerziehung. Kindern und Jugendlichen wird die Funktionsweise der menschlichen Reproduktion, die Normalität ihrer körperlichen und geistigen Veränderung, die Vermeidung von Schwangerschaft und Geschlechtskrankheit, sowie grundsätzliche Informationen über Schwangerschaft und ähnliches dargeboten. Damit ist eigentlich die ausreichende Grundlage gelegt. Die Kinder können nun nur noch wider besseres Wissen unverhütet miteinander schlafen und Konsequenzen riskieren. Sie können nicht mehr behaupten nicht zu wissen was sie da tun. Der Rest gehört ihnen, sie entdecken ihre Sexualität und entscheiden sich dabei für die Personen denen sie sich anvertrauen. Und das können ruhig Eltern, Lehrer, Trainer, Ärzte etc. sein, oder die klassische Dr. Sommer – Seite in der Bravo. Entscheidend ist, dass die Kinder entscheiden mit wem sie über welches Thema sprechen können, wie weit sie dabei gehen wollen, ob sie eventuell etwas zeigen möchten, dass ihnen Unbehagen bereitet.

Die „neue“ Form der Sexualerziehung ist jedoch fundamental anders. Die Kinder sollen nun nicht mehr selbst entscheiden oder entdecken, den Kindern wird alles und jedes vorgeführt, beigebracht, und das alles von Personen denen explizit zu diesem Zwecke Autorität gegeben wurde und welche die Kinder nicht selbst ausgesucht haben. Ein Perverser der ein Kind darüber ausfragt ob es masturbiert, oder eine Jugendliche darüber ob sie vielleicht Interesse an Analsex hat, oder naiven Spieltrieb zur eigenen Befriedigung ausnutzt, ist fundamental nicht von jemandem zu unterscheiden der dies für eine frühe Sexualerziehung tut. Ein Biologielehrer, der die Wissenschaft hinter Fortpflanzung und die Gefahr durch Geschlechtskrankheiten etc. erklärt, ist sehr wohl von einem (ggf. versuchten) Kindesmissbrauch zu unterscheiden. Das ist der große Knackpunkt der dem Missbrauch Tor und Tür öffnet. Entscheidend ist das Aufdrängen eines Spektrums von Praktiken, Fetischen, Vorlieben, Orientierungen, von Personen von deren Unterstützung, Beurteilung, Liebe, oder Versorgung die betroffenen Kinder abhängig sind. Wer sich nur einmal auf einer Porno-Seite im Internet umschaut sieht sofort einige Dinge die er eigentlich nicht sehen wollte. Aber Erwachsene im Internet können halt einfach nicht darauf klicken, oder etwas anderes ansehen. Kinder und Jugendliche deren Eltern, Lehrer, Trainer, etc. quasi spielerisch, vielleicht mit guten Vorsätzen, den Horizont ihrer Kinder erweitern wollen zwingen diese unangenehmen Erfahrungen außerdem noch ihren Kindern auf.

Ist jeder, der eine solche Frühsexualisierung befürwortet ein Pädophiler? Nein, sicherlich nicht. Aber Leute wie die Eltern im Video, die mit explizit sexuellen Gesprächen nicht aufhören, wenn ihre Kinder sehr sehr deutlich zeigen, dass sie dies nicht möchten gehören meiner Meinung nach ins Gefängnis. Wer Kindern allerlei sexueller Praktiken in all ihrer Vielfalt aussetzt anstatt sie entdecken zu lassen, der belästigt sie und gehört ins Gefängnis. Wer mit Kindern spielerisch ausprobieren will, von einer sexuellen Selbstbestimmung von frühester Kindheit an spricht gehört ins Gefängnis. Stattdessen sind diese Leute auf Youtube, in Schulen, Redaktionsstuben, und vor allem in den Parlamenten. Noch ist diese Sexual“aufklärung“ kein Mainstream. Es muss hier eine Grenze gezogen werden, die nicht überschritten werden darf.

 

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LEHREN AUS DEM CHAOSJAHR 2016 – TEIL 3: Links sind alle Hemmschwellen gefallen!

Das Jahr 2016 wird in einer von zwei Varianten in die Geschichte eingehen, entweder als eine irre Laune der Geschichte, oder als das Jahr in dem sich alles begann zu verändern. So oder so, es wird in Erinnerung bleiben. Es ist das Jahr in dem die AfD kolossal in die Landtage von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin eingezogen ist. Es ist das Jahr des Brexit-Votums. Es ist das Jahr von Donald Trump. Und auch wenn die Wahl von Norbert Hofer erst noch ansteht, ist es das Jahr in dem in Österreich die Grünen und die FPÖ die SPÖ und ÖVP auf die Zuschauerränge verwiesen haben. 2016 war soweit ein Jahr, von dem wir politisch viel lernen können. In Teil 3 beschäftigen wir uns mit der erschreckenden politischen Kultur die von Links in diesem Wahljahr zu sehen war.

 

Es gibt viele Probleme die man mit der Politik von links haben kann. Es kann um Sachfragen gehen, um die Dominanz linker Gesellschaftsvorstellungen in den Medien, um die Schlagseite der Presse, etc. Das ist alles normal, das gibt und gab es schon seit Generationen. 2016 haben wir jedoch etwas erlebt, dass zumindest in dieser Dimension, neu ist und das ist die aggressive Beanspruchung der Realität für sich. Eine bessere Formulierung fällt mir dafür nicht ein. Gemeint ist nicht nur der Anspruch in der politischen Gesamtdiskussion Recht zu haben, sondern der radikale, autoritäre und verständnislose Geist, der nicht einmal in der Lage ist zu begreifen, wie jemand anderer Meinung sein kann. Linke Politik, gerade bei den sogenannten Social Justice Warriors, die in Deutschland in den Gutmenschen ihr ähnlichstes Äquivalent haben, ist nun das Produkt einer jahrzehntelangen Konditionierung in der westlichen Welt geworden. Eine Konditionierung, die nun nicht nur eine Kulturrevolution darstellt, sondern auch damit begonnen hat ihre eigenen Kinder zu fressen.

Grundlage dieser Kulturrevolution ist dabei zwar eine heute inzwischen größtenteils verrentete Generation von Autoren, Journalisten, Professoren und Politikern, aber die aktuelle Eskalationsstufe kommt nicht von den altgedienten Kommunisten, sondern von Menschen die, wenn überhaupt, den Kommunismus nur nebenbei predigen, lieber aber von der Gerechtigkeit der Gesellschaft als Ganzes schwärmen. Feministinnen der dritten Generation, Bahnhofsklatscher, Antifa und Antinationale, die Grünen und in Übersee Gruppen wie Black Lives Matter. Was ihnen allen gemein ist, ist der Glaube (nahezu) unumstößliche Mechanismen und Gesetze innerhalb der Gesellschaft entdeckt zu haben, in denen nicht das Individuum eine Rolle spielt, sondern Strukturen und Kollektive. Nach Geschlecht, Alter, Rasse, Sexueller Orientierung, Bildung etc. teilen sie die Gesellschaft ein und weisen den einzelnen Abstufungen Werte auf einer Skala der Unterdrückung zu. Ein Mann ist weniger unterdrückt als eine Frau, ein Weißer mehr als ein Schwarzer, aber ist eine weiße Frau nun unterdrückter als ein schwarzer Mann? Das sind die akademischen Diskussionen innerhalb dieser politischen Klasse. Dass es zum Beispiel ein Homosexueller in Deutschland noch heute, auch wenn er keine staatlichen Repressionen mehr zu fürchten hat, vielleicht immer noch ein schwereres Leben hat als ein Heterosexueller ist ja soweit noch relativ unumstritten, doch wer sich aktiv bemüht sich im Alltag von Vorurteilen zu befreien, ja selbst gar kein Problem mit Homosexuellen hat, der müsste ja eigentlich von den Linken bejubelt werden, oder?
Falsch! Wie dieses in freier Wildbahn lebende Exemplar eines Social Justice Warriors so freundlich erklärt, sind alle Weißen Rassisten, alle Heterosexuellen homophob, alle Männer Sexisten und und und. Um in unserer heutigen Welt, in der auf gesetzlicher, persönlicher und institutioneller Ebene Gleichberechtigung zum Fetisch erhoben wurde, die noch bestehenden Unterschiede zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen zu erklären, kann man nämlich nur zwei halbwegs sinnvolle Antworten finden: Entweder der Mensch ist seines Glückes Schmied, ein Individuum und es gibt keinen vernünftigen Grund warum Männer und Frauen, Weiße und Schwarze, etc. statistisch gesehen genau gleich Ergebnisse haben sollten. Oder das Individuum ist nicht seines Glückes Schmied, sondern gefangen in den mehr oder weniger starren Strukturen der Gesellschaft und jede quantifizierbare oder gefühlte Ungleichheit zwischen Gruppe A und Gruppe B ist ein Beweis für Unterdrückung der jeweils benachteiligten Gruppe durch die andere. Die politische Linke, die sogenannten progressiven Kräfte, haben sich für Erklärung 2 entschieden. Die heute in den Kultur- und Gesellschaftswissenschaften dominanten strukturalistischen Ansätze haben ihre Vorherrschaft noch den wahrhaften Marxisten in den Professorstalaren zu verdanken, die auf Grund ihrer Prägung nicht individualistisch denken konnten, doch die sind meist weg. Ihre geistigen Kinder haben den Ansatz unkritisch übernommen und ihre Schlüsse daraus gezogen.

Wenn wir uns die Gesellschaft und das Rechtssystem anschauen, dann fehlt jede tatsächliche, institutionelle Erklärung dafür warum es noch Rassismus, Sexismus etc. in einem solchen Ausmaße geben kann, wie es von Links postuliert wird. Es heißt Frauen verdienen so viel weniger als Männer weil die Gesellschaft sexistisch ist, aber es gibt ein Gesetz das die ungleiche Bezahlung verbietet. Es heißt in den USA würde eine von fünf Frauen an Universitäten vergewaltigt, eine Zahl wie im Kongo, die sich in keiner einzigen Statistik auch nur ansatzweise finden lässt. Es heißt, dass Flüchtlinge nur kriminell werden weil wir ihnen nicht mit aller Kraft helfen, während das Land unter den Kosten ächzt.
Wie erklärt sich also der strukturell denkende Linke diese Diskrepanz zwischen eigenem Narrativ und der Wirklichkeit? Es muss noch Rassismus und ähnliche Phänomene geben, aber eben nicht mehr wirklich nachweisbar. Wie ein Homöopath der einem versichert, dass die „Medikamente“ funktionieren, es ist nur nicht ganz klar wie, so erklärt die progressive Gedankenwelt, dass Weiße ein höheres Einkommen und geringere Kriminalität haben, weil sie rassistisch sind und Schwarze unterdrücken, unterbewusst und ohne wirklich etwas dagegen tun zu können. Wer darauf antwortet, dass er nicht rassistisch sei, der kriegt zu hören wie „check your privilege“. Er ist ein solcher Höhlenmensch von gestern, dass er nicht mal weiß wie rassistisch er ist, das macht ihn nur noch schlimmer. Das ist die Aussage die dahinter steckt. Ein schönes Beispiel ist ein Mann dem das Internet den schönen Spitznamen Aids-Skrillex, wegen seines Aussehens, gegeben hat. In einem Video diskutiert er mit einem Trump-Wähler und erklärt diesem, dass er keine Meinung zum Schicksal von Minderheiten haben darf, weil er nicht weiß wie es ist unterdrückt zu sein. Der Trump-Wähler fragt ihn warum das? Seine Antwort ist: „You’re a fucking white male!“ Du bist ein verdammter weißer Mann. Diskussion beendet. Die Vehemenz mit der er dieses Argument vorträgt, die Entgeisterung mit der er der Frage allein begegnet, findet sich so auch an vielen anderen Stellen. Es ist die Reaktion die ein Physiker darauf hat, wenn man sagt, dass Gravitation nur eine Verschwörung sei. Die Reaktion eines Evolutionsbiologen auf einen Kreationisten. Da sie ja auf der guten Seite sind und diese unbestreitbar, ja unwiderlegbar gut ist, und sie ja doch öffentlich immer und immer wieder das gute Wort predigen, muss ja jeder der immer noch nicht ihrer eigenen Meinung ist bösartig sein. Nicht dumm, nicht uninformiert, nicht langsam, bösartig.

Es ist diese zugleich wissenschaftliche Sicherheit und religiöse Begeisterung, die dem Verhalten der Linken heutzutage zu Grunde liegt. Das äußert sich nicht nur in den für sich genommen eher belustigenden Youtube-Videos im Artikel, sondern auch in den Reaktionen auf die großen politischen Ereignisse des Jahres. Ein völlig entgeistertes Unverständnis war die Reaktion auf alle AfD-Erfolge des Jahres. Jedes Mal gab es nur einen Lösungsansatz: Wir müssen die AfD-Wähler zurück holen. Zurück holen, nicht auf sie zu gehen, nicht ihnen zuhören, sie zurück holen. Die Idee, dass auch nur ansatzweise etwas an ihren Thesen dran sein könnte ist an sich schon Häresie, haben diese Rechtspopulisten doch den Boden der unbestreitbaren Wahrheit verlassen. Sie sagen 2+2 ist 4, dabei ist es doch 5. Sie sind so gefangen in ihrer Weltanschauung, dass ihre Handlungen selbst dann noch falsch wären, wenn sie Recht hätten. Sie kämpfen gegen Rassismus in dem Black Lives Matter den Tod weißer Polizisten fordert. Sie kämpfen gegen Faschismus in dem sie gegen eine demokratische Wahl demonstrieren. Sie kämpfen für Toleranz in dem sie die weltweit intoleranteste Religion etablieren. Sie kämpfen auf Seiten der undemokratischen EU gegen den Faschismus. Sie zerstören als Politiker, Journalisten und Straßenkämpfer das Land, damit es bloß nicht von einem eingebildeten Feind kaputt gemacht wird.
Lächerlich erscheinende Tumblr-Feministen und Youtube-Gutmenschen mögen harmlos klingen. Doch sie sind Lehrer, Politiker, Journalisten, Meinungsmacher. Von heute und von morgen.

 

Teil 1: It’s not the Economy, Stupid!

Teil 2: Der ungezogene Widerstand gewinnt Wahlen

 

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1000 kleine Schritte

Wenn Politik Krieg ist, dann sind die Medien die Luftunterstützung. Ohne sie geht nichts. Absolut nichts. Egal wie viele, egal wie gut ausgerüstete und egal wie gut motivierte Soldaten man in die Schlacht führt, ein oder zwei Überflüge mit Streubomben und es regnet Stahlsplitter und Körperteile. Die Argumente unsere Sache können gegen den Irrsinn, den die Politik, nicht nur in Deutschland, sondern auch in der gesamten westlichen Welt, verzapft nur gewinnen. Wer sich unsere Staatsschulden, die Arroganz der politischen Klasse, die nicht enden wollenden Vorschriften und Regulierungen aus Brüssel anschaut, der kann nicht, nein der muss sehen, dass wir Recht haben. Dieses hochnäsige grün-linke Denken, dass man den Bürgern besser vorschreiben kann was sie zu tun und zu lassen haben, wofür sie ihr Geld ausgeben können und wofür nicht und was sie verdammt noch mal zu denken haben und was strengstens verboten ist, ist aber genau im Interesse der politischen Luftwaffe. Denn wer glaubt er habe das Recht zu dieser Bevormundung und natürlich auch die höhere Weisheit dazu, der wird naturgemäß in die Politik, oder in den Journalismus gehen. Und so entsteht der linskversiffte Haufen von Schreiberlingen und Oberlehrern, den wir mit unseren GEZ-Gebühren auch noch füttern müssen – Verzeihung, ich meine natürlich mit der Demokratieabgabe. Und in den privaten Medien ist es ja nicht viel besser, nur etwas schlechter bezahlt und mit mehr Titten. Die üblichen Rufmordkampagnen gegen Autoren wie Sarrazin und gegen Parteien wie die AfD, oder gegen Zeitungen wie die Junge Freiheit, dass sind die Luftschläge. Gegen unsere Argumente können sie nur gewinnen, wenn die Medien alles totschweigen das uns nützt und alles übertreiben oder gar erfinden das uns schadet. Ein ungefilterter Zugang zu Informationen für nur ein Jahr und die AfD würde die Regierung stellen, die Junge Freiheit würde die taz schlucken und Akif Pirincci hätte eine Talkshow im ZDF. Wie schlagen wir ihre Lufthoheit?

 

Der Aufwand und die individuellen Leistungen kann man nicht jedem vorschreiben. Jeder kann etwas anderes, jeder ist eher extrovertiert oder introvertiert, jeder hat anderen Zugang zu Technik und jeder hat mehr oder weniger Zeit um sich politisch zu betätigen. Entscheidend ist aber, dass alle sich beteiligen. Nicht jeder wird den ganz großen Wurf schaffen, tatsächlich wird das kaum jemand, aber jeder kann seine Aufgabe finden. Denn die linke Medienwelt ist gigantisch und vielfältig. Wem die Süddeutsche nicht gefällt, der liest Spiegel. Wer Volker Pispers nicht witzig findet, der guckt Hagen Rether und wer sich das dümmliche Gegrinse von Cherno Jobatey im ZDF nicht antun will, der genießt das dümmliche Gegrinse von Reinhold Beckmann in der ARD. Egal wer sich links informieren will, oder es nicht anders kennt, er findet immer eine Alternative. Aber wem Sarrazin zu trocken ist und gleichzeitig Akif Pirincci zu vulgär… nun der kann höchstens noch Broder lesen, dann wirds schon dünn bevor wir die wirklich unterhaltsamen, oder etablierten Autoren verlassen. Wer das eine Video, die eine Info-Grafik, den einen Blog oder das eine Buch nicht mag, der muss bei uns hundert Alternativen finden. Jede ein wenig persönlich anders, aber alle im Großen und Ganzen konservativ. Deshalb hier einige Vorschläge nach der Methode „Wenn das nicht geht, dann machen sie…“:

– Ein Youtube-Video sagt mehr als alle Worte die darin gesprochen werden. Ein aufgeräumter Hintergrund und eine gute Ton- und Bildqualität sind in der Regel genug um auch ohne größere Special Effects ein unterhaltsames Video zu machen. Ein kurzer, persönlicher Kommentar zu einem tagespolitischen Thema, eine tiefgründige Einsicht in konservative Kernthemen, parteipolitischer Wahlkampf. Alles lässt sich hier wahnsinnig einfach gestalten. Mit der in Laptops integrierten Webcam wird es außerdem sehr leicht ein Skript vorgefertigt auf dem Bildschirm anzulegen und dann sympathisch und möglichst deutlich vorzulesen. Simple Videobearbeitungsprogramme stehen kostenlos zur Verfügung und können dann noch dem versierteren Hobbyfilmemacher bei der Post-Production helfen.

– Wer sich nicht vor die Kamera traut, der kann immer noch einen Text aufsprechen und mit einer thematisch passenden Diashow unterlegen. Auch hier helfen die Bearbeitungsprogramme.

– Klar, nicht jeder will auch seine Stimme online haben. Aber auch hier liefern Blogs und Facebookseiten eine perfekte Möglichkeit zu arbeiten. Was Blogs angeht kann ich nur herzlichst wordpress empfehlen, aber auch auch andere Dienste wie Blogspot sind sehr einsteigerfreundlich. Genau wie bei den Youtube Videos geht es vor allem darum Inhalte zu bringen. In persönlichen Varianten. Niemand schreibt uns vor was und wie wir zu schreiben haben, aber wenn Sie diesen Blog lesen, dann werden unsere Meinungen ja nicht zu weit auseinander gehen. Wer sich gut auskennt, der kann grundsätzliche Texte schreiben, aber auch Kommentare zur Tagespolitik gehen immer gut. Man muss sich auch nicht schämen Texte von anderen als Inspiration zu nehmen, denn der selbe Inhalt kann einem grundsätzlich interessierten Leser verschlossen bleiben, wenn dieser schon vom Stil abgeschreckt wird. Zwei Blogs weiter findet er dann Ihren Blog und der Stil gefällt mehr, der Inhalt kommt durch. Facebookseiten wiederum leben von Bildern. Auch hier ist es kein Problem Bilder anderer Seiten zu nehmen. Markante Sprüche, Infografiken, Entlarvte Kampagnen und Lügen, alles bietet sich hier an. Und wenn 100 Seiten das selbe Material verbreiten ist es egal. Es bedeutet 100fache Chance auf uns aufmerksam zu werden.

– Wer das nicht machen will, der kann schlicht und einfach die fertigen Ergebnisse teilen und weiterverbreiten. Wichtig ist es diese natürlich auch zu lesen. Wer sich jeden Tag eine halbe Stunde (besser nicht vor dem Einschlafen) im Internet an politischen Diskussionen beteiligt, der hilft bereits enorm. Jeder hat irgendein Forum, oder eine Facebookgruppe, egal zu welchem Thema. Gehen Sie in die Off-Topic-Sektion, wenn es nicht so oder so ein politisches Forum ist. Dort laufen immer tagespolitische Diskussionen. Gehen Sie rein und posten Sie Antworten, oder einfach nur passende Links. Nicht nur ist jedes Mal eine Chance, dass jemand überzeugt wird (auch wenn das eher selten ist), es ist auch eine große moralische Stütze, für die, die bereits unsere Seite in den Diskussionen einnehmen und dies oft ohne Fakten als Grundlage.

– Eine weitere Maßnahme eignet sich für alle mit einer guten Handykamera oder einer Digitalkamera. Jedes Mal wenn irgendwo eine Lesung eines politisch inkorrekten Buches stattfindet, oder ein Politiker der AfD spricht, oder eine Demo für das Leben, gegen den Euro oder Genderwahn, dann gehen Sie raus und filmen Sie. Alles, die gesamte Veranstaltung, jedes Wort, dass sie einfangen können. Ständig werden uns Worte in den Mund und Taten in die Hand gelegt, die schlicht und einfach nicht passiert sind. Man wird uns als Hetzer, Rechtspopulisten und natürlich Nazis bezeichnen, während man von spuckenden, pöbelnden und nicht selten zuschlagenden Gegendemonstranten als „aufrechte Bürger“ sprechen wird. Ihr Video zeigt das Gegenteil. Schicken Sie es an Blogs, Internetseiten, Gruppen etc. die sie für kompetent halten das Material zu verwenden.

 

Niemand, dem die Politik und Gesellschaft unseres Landes am Herzen liegt, hat eine Ausrede nicht zumindest eine dieser Maßnahmen zu ergreifen. Denn das wichtigste ist, dass wir auf so viele Möglichkeiten wie es nur geht zurückgreifen können, um schnell jeden erlogenen Vorwurf entkräften zu können und auf jede Frage eine Antwort zu haben. Nicht zuletzt hilft es uns moralisch auch unsere Seite immer häufiger vertreten zu sehen. Vielleicht gewinnen wir nicht die totale Lufthoheit, aber der Himmel gehört ihnen nicht mehr.