Mainstream-Medien

Immer demonstrieren die Falschen – Das linke Urtrauma

In den letzten Wochen und Monaten, gerade kurz vor Jahresende, lief der reinste Propagandakrieg gegen den Osten. Sowohl den Deutschlands, als auch den Europas. Die Ossis sind alle Nazis, kaum integriert, eigentlich auch Flüchtlinge, schädlich für das Bild Deutschlands, ein Problemfall. Die Polen, die Tschechen, die Ungarn, allesamt böse Nazis und Fremdenfeinde, Anti-Europäer, Gefährder der goldenen Zukunft. Auch wenn, aus gegebenen Anlässen, diese mal mehr oder weniger sachlichen Abrechnungen jetzt öfter kommen, sie sind nicht neu und sie sind Teil des alten Urtraumas der Linken. Nämlich dass sie ihre Revolution nie hatten, sondern dass im Gegenteil immer die „Falschen“, immer die anderen auf der Straße Erfolge gefeiert haben. Die beleidigten Wichtigtuer schlagen nun mal wieder wütend um sich. Die Wurzeln dieser Wut liegen tief.

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Wer an den Kommunismus, bzw. den Sozialismus glaubt, der glaubt nicht nur an ein Wirtschaftssystem, oder eine Gesellschaftsordnung, nein der glaubt an ein Naturgesetz an das alle anderen nicht glauben. Marx lehrte, dass der Geschichte ein ehernes Gesetz zu Grunde liegt. Eine lange Abfolge von Revolutionen, grob gesagt Knecht gegen Herr, führt auf lange Sicht zum Paradies des Kommunismus. Das ist nicht Wunsch, das ist so, das muss so kommen und es kann höchsten ausgebremst werden, nicht gestoppt. Ich habe darüber schon einmal detailierter geschrieben. Wer also gegen diese unweigerlich fortschreitende Entwicklung Stimmung macht, sie gar versucht aufzuhalten, der ist für die Linke so verrückt, wie jemand der sich mit einem STOP-Schild vor eine Lawine stellt. Zugleich muss es wahnsinnig frustrierend sein nun schon seit über 150 Jahren auf die Weltrevolution zu warten und dabei auch noch ein kommunistisches Regime nach dem anderen fallen zu sehen. Ein besonderes Schmankerl sind Ausgaben des kommunistischen Manifests, die noch alle Vorwörter alter Ausgaben beinhalten. Mit jeder neuen Ausgabe wird zunächst von Marx und Engels selbst und dann von ihren Jüngern die Revolution als kurz vor der Tür beschrieben. Wie gesagt, seit 150 Jahren.

Eine Krise nach der anderen fegte durch den kapitalistischen Westen, Weltkriege, Bürgerkriege, nur die Weltrevolution blieb aus. Selbst die kleinen Revolutionen kamen nicht. In Deutschland verlor sich der Arbeiter im Kaiserreich lieber in patriotischem Taumel, schoss auf Grund von Nationalität auf den Klassengenossen im Schützengraben gegenüber, statt auf die „Ausbeuter“. Nur einmal gab es eine echte Chance auf eine Revolution wie vorhergesagt, 1918 im zerfallenden Kaiserreich. Weit kam sie nicht, eine deutliche Mehrheit aller Klassen und Berufsstände stand auf Seiten der Demokratie und schlug die diversen sozialistischen Experimente schnell nieder. Gleichzeitig war Lenins Erfolg zugleich ein massives Eingeständnis des Scheiterns. Die Erkenntnis, dass eine Avantgarde die Revolution quasi erzwingen muss, widerlegt schon an sich alles was Marx jemals gesagt hat. Wer den Sozialismus heute noch als Ziel akzeptiert, der muss diese Widersprüche ignorieren.

Dass die osteuropäischen und asiatischen Diktaturen von Moskaus und Pekings Gnaden brutale, totalitäre Systeme waren, das konnten sich die wahren Gläubigen während des Kalten Krieges noch schön reden. Es sei Propaganda, es sei zum Aufbau des Sozialismus nötig, es sei die leider nötige Diktatur des Proletariats, etc. Aber ab 1989 war das nicht mehr wirklich möglich. Die Träumer, die jeden Tag den Aufstand der Arbeiterklasse im Westen herbeigesehnt hatten, mussten plötzlich im Fernsehen echte Volksaufstände ansehen, ausschließlich gegen den Sozialismus. Dazu auch noch für die todgesagte Idee der Nation, sowie für den schon als Schimpfwort verwendeten Liberalismus. 1989 ist das Urtrauma der Linken, als alles was sie erhofft hatten, also der Aufstand der Massen, genau für das „Falsche“ stattfand. Aus dieser Zeit stammt die tiefe Verachtung nicht nur gegen die Osteuropäer, welche die sowjetischen Segnungen gegen knallharten Anti-Kommunismus tauschten, sondern auch gegen ihr eigenes Volk, dass Nation über Klasse und Kapitalismus über Kommunismus wählte und die Frechheit hatte dies auch noch in aller Öffentlichkeit zu feiern. 1989 war peinlich, schmerzhaft, entwaffnend und brutal für die Linke. Sie hat ihrem Volk bis heute nicht vergeben.

Und heute ist es wieder so weit. Die ganzen 25 Jahre der Einheit waren nicht genug um die Deutschen einmal dazu zu kriegen richtig ihren Arsch hoch zu bekommen. Der kurzzeitige Protest gegen Hartz IV, aus dem die Linkspartei hervorging, war es auch schon. Abgesehen von seiner Erfolgslosigkeit, blieb er auch klein und auf das alte Klientel beschränkt. Die Grünen hatten da schon mehr Einfluss, aber auch da, wenn man es mit viel sozialistischem Wohlwollen interpretiert, blieb höchstens der vergrößerte Einfluss auf die Industrie durch den Staat als Verdienst. Die Linke auf der Straße blieb vor allem durch die Chaostruppe der Antifa präsent und so auch im Gedächtnis der Öffentlichkeit. Die Revolution von links beschränkt sich seit Jahren auf ein paar eroberte Gebiete um die Rote Flora.

Aber jetzt geht man auf einmal wieder auf die Straße, nur schon wieder falsch. Nicht für den Sozialismus oder sonstige Utopien, sondern für Ideen wie die Einhaltung von Recht und Gesetz, für das Selbstbestimmungsrecht des Staatsvolkes, für ganz neue Bewegungen und Parteien rechts der Mitte. Und was sie am wenigsten leiden kann ist, dass die Leute auf der Straße sich schlicht und einfach nicht an die linke Propaganda halten können. Es sind keine stumpfen braunen Deppen, die Jagd auf Ausländer machen. Es sind durchgehend friedliche Demonstrationen, jedes Mal wird das Verfahren wegen Volksverhetzung eingestellt, der Verfassungsschutz bestätigt ein ums andere Mal die Ungefährlichkeit.

Die Demonstranten von PEGIDA, Bürgerbündnissen, der AfD etc. sind aus Sicht der Linken nicht nur einfach politisch falsch, oder der „Gegner“, es sind Frevler an der unsterblichen und ehernen Gesetzmäßigkeit des Marxismus, bewusst oder unbewusst. Und da nicht sein kann was nicht sein darf, so werden Fakten geschaffen. Durch tendenziöse Berichterstattung, durch unfaires Schneiden und Kürzen, durch die ständige (und nie beantwortete) Gewalt der Antifa, die provozieren soll. Ganz aktuell durch einen so ungeheuerlichen Vorgang, dass ihn nur die deutsche Presse verschweigen kann: Ein Mann mit offiziellem Presseausweis hat in Köln auf der Demo mindestens einen der Böller geworfen, die zum Abbruch der Demo führten.
Wir leben in interessanten Zeiten. Die Linke wird es uns nie verzeihen, dass wir auf die Straße gehen und so lange der Journalismus so links ist wie er ist, wird es nicht einfacher werden. Es ist wichtig zu verstehen welche Motivation hinter den linken Rundumschlägen steckt. Es ist frustrierend, auch für uns, wie wenig argumentativen Spielraum dieser blinde Glaube an Marx uns lässt.

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Sei Andrew Breitbart, oder das Video vom Windhauch

Ich habe einige Helden, die meisten sind noch nicht einmal erfunden (außer Iron Man), die meisten sind ganz reale Personen in Vergangenheit und Gegenwart, die außergewöhnliches geleistet haben, die es geschafft haben die großen und kleinen Ströme von Geschichte und Gesellschaft in andere Bahnen zu lenken. Einen meiner Helden habe ich leider erst kennengelernt, als er gerade gestorben war: Andrew Breitbart. Andrew Breitbart ist ein ganz außergewöhnlicher, amerikanischer Politaktivist, der im Alleingang eine komplett neue Dimension in die amerikanische Politik gebracht hat. Das ist seine Geschichte:

Andrew Breitbart begann seine Karriere in den USA als Linker, beziehungsweise als „liberal“ wie in den USA die eher linkslastigen genannt werden, die zum Beispiel Politikern wie Barack Obama oder Hillary Clinton hinterherhecheln. Sein erster großer Wurf im Journalismus war die Gründung der Huffington Post, gemeinsam mit Arianna Huffington, einer eher linken Online-Zeitung, die inzwischen auch in Deutschland einen Ableger hat. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass damals Arianna Huffington auch noch eher konservativ eingestellt war. Er wandte sich schließlich vom moderaten Wischi-Waschi ab und begann seinen Aktivismus, als er einen ganz persönlichen Hass auf die amerikanischen Mainstream-Medien entwickelte. Im tiefen Inneren dieser Medien hatte er erlebt, wie und nach welchen (meist politisch linken) Kriterien, politisch unerwünschtes entweder verschwand oder verzerrt wurde. Mit seinem Projekt Breitbart.com eröffnete er 2007 seinen Gegenentwurf eines Nachrichtenportals mit fairer, aber unverblümt konservativer, Berichterstattung. Meinung und Meldung waren klar getrennt, so wie wir es in Deutschland leider viel zu wenig sehen.

Vielfach trat Andrew Breitbart bei der amerikanischen Tea-Party-Bewegung als Redner und Unterstützer auf, konservative Sender wie Fox News luden ihn wiederholt als Kommentator ein und er gründete mit „Big Government“, „Big Journalism“ und „Big Hollywood“ spezialisierte Portale für die Beobachtung eines linksliberalen Medien- und Politikkomplexes, der, wie es auch bei uns bekannt ist, jede Abweichung vom erwünschten Denken als rechtsradikal, rassistisch etc. einstuft und Existenzen vernichtet. Aber Andrew Breitbart hat zurückgeschlagen. Eine Reihe von Videos die er veröffentlichte sorgten dafür, dass die linke Organisation ACORN ihre staatlichen Fördermittel verlor, nachdem diese in den Videos vor versteckter Kamera zwei Amateur-Journalisten in die Falle gegangen war, die angaben ein Bordell für inderjährige Mädchen eröffnen zu wollen. ACORN gab Tipps wie man das deichseln könne. Ebenso enttarnte er die dreiste Lüge einiger schwarzer Kongressabgeordneter, die 2010 behauptet hatten, dass konservative Demonstranten ihnen nicht weniger als 15 Mal das Wort „Nigger“ entgegengeschrien hätten. Breitbart hatte Aufnahmen des fraglichen Moments, das Wort war nicht einmal gefallen. Und dennoch übernahmen alle großen Sender und Zeitungen die Geschichte, ohne irgendwelche Beweise. Breitbart bot 100.000 Dollar für einen Schuldbeweis. Keiner kam, dafür zahlreiche neue Videos aus allen Blickwinkeln, auf keinem war das Wort „Nigger“ zu hören. Einer der großen Erfolge von Breitbart.

Andrew Breitbart hat die amerikanische Tea-Party mit einer mächtigen Waffe ausgerüstet: Der Handykamera. Jeder hat heute ständig eine Kamera dabei, die Tea Party hat gelernt, dass sie auch immer laufen muss. Es wird immer gelogen, immer verzerrt und immer erfunden, nur um irgendwie irgendwo den Vorwurf des Rassismus unterzubringen. In Deutschland ist es nicht viel anders, nur dass der Rassismus-Vorwurf einfach etwas weiter unter „Nazi“ eingebracht wird. Die AfD kann ein Lied davon singen. Und damit kommen wir zum Windhauch-Video. Ein taz-Journalist hat vor der Europawahl sein ganz eigenes Verständnis von Journalismus eingebracht und wollte Fakten schaffen, wo keine waren und ließ sich einfach mal Fallen als man ihn von einer AfD-Veranstaltung wegkomplimentieren wollte (wozu jede Partei Recht hat und wie sich gezeigt hat, aus gutem Grund). Dann schrie er nach der Polizei und in der taz erschien am nächsten Tag ein Artikel über den gewalttätigen Schubser der AfD-Sicherheit. Doch dann tauchte dieses Video auf:

https://www.youtube.com/watch?v=GppL75nLhOg

Wie man hier sieht war da entweder die Hand Gottes, ein fieser Windhauch oder feiges Simulantentum im Spiel. Die Medien haben es erstmal ungefragt übernommen. Es passte in den roten Faden, dass die AfD, da rechts von der CDU, quasi eine NSDAP 2.0 sein muss, mit Saalschutz natürlich. Es ist klar, dass die Richtigstellung keine große Verbreitung in den selben Medien fand. Es bleibt für alle konservativen und liberalen (das europäische „liberal“) eine Pflicht alles und jeden zu filmen. Aus jedem Winkel, aus jeder Entfernung. Seid Andrew Breitbar!