Aktivismus

Köln hat alles geändert – Aber warum?

Es gibt viele hohe Ideale auf die sich Konservative und klassisch Liberale berufen, gerade wenn sie sich vom linken Mainstream absetzen wollen. Es sind Dinge wie Höflichkeit, Ehrlichkeit, Sachlichkeit etc., die man sich, zumindest im Vergleich zum politischen Gegner, hoch anrechnet. Das ist alles schön und gut, warum es aber nicht mal ansatzweise gereicht hat um so im Zentrum der politischen Welt zu stehen wie heute, das hat das Beispiel Köln gezeigt. Nicht nur die AfD, das ganze konservativ-liberale Spektrum in Deutschland sollte seine Scheu vor den zwei politisch-medialen Massenvernichtungswaffe verlieren, die der Linken erlaubt haben gesellschaftliche Dominanz zu erreichen: Emotion & eine gute Story.

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Seit Beginn der Flüchtlingskrise war die AfD wie der eine etwas merkwürdige Onkel, dem man an Weihnachten immer zuhören muss wie er einem detailliert erklärt warum die Mondlandung gefälscht ist. Manchmal wirkte sie gar wie die Leute, die mit „Das Ende ist nah“-Schildern in der Fußgängerzonen stehen und sich wundern warum ihnen niemand glaubt. Sicherlich, seit Beginn der Asylkrise und besonders im Zuge der Herbstoffensive konnte sie die Verluste aus dem Führungsstreit des Sommers wieder mehr als gut machen, aber außer der wackeligen Existenz knapp über der 5%-Hürde hat sie dadurch allein nichts gewonnen. Sie war ein Schmuddelkind, wie es allgemein als falsch und schmuddelig galt in irgendeiner Weise gegen die Asylpolitik zu sein.

Wie hat das funktioniert, wo nun doch die AfD innerhalb kürzester Zeit zur drittstärksten Partei wurde und die ganze Stimmung im Volk, nicht nur gegen die aktuelle Grenzpolitik, sondern sogar gegen die noch kürzlich unantastbare Mutti im Kanzleramt, gekippt ist? Ganz einfach: Die Linken hatten die Emotionen, wir hatten die Statistiken. Oder wie es der amerikanische Politkommentator Bill Whittle einmal formulierte: „Sie verteilen kostenlose Süßigkeiten, wir verkaufen Gemüse.“ Man kann die harten Fakten, Statistiken, irgendwelche Klagen über ungerechte Behandlung in den Medien, oder ein abgefackeltes Auto, so oft wiederholen wie man will. So traurig es ist, aber eine einzige emotionale Geschichte schlägt alle harten Daten, selbst wenn sie erfunden ist.

Als der am Strand angespülte tote Flüchtlingsjunge Aylan durch alle Zeitungen und Fernsehsender ging, da war die Asyldebatte erstmal für die AfD und alle Unterstützer von Recht und Gesetz verloren. Kein Argument mit noch so vielen Daten darüber, wie irgendwas nicht bezahlbar oder schulterbar war, konnte dieses Bild schlagen. Und warum auch nicht. Man muss schon ein sehr kaltes Herz haben um beim Anblick des toten Kindes nicht sofort daran zu denken wie man so etwas verhindern kann. Dass der Junge bereits in der Türkei in Sicherheit war, dass man so Bilder verhindert, in dem man die entsprechenden Flüchtlinge direkt abweist, passt beim politisch nicht schon im Vorhinein so eingestellten Bürger nicht in die emotionale Reaktion aufs Bild, denn sie ist Hilfe durch nicht-Tun. Auch wenn es die richtige Hilfe wäre.

Genauso liegt die emotionale Reaktion auf die Nazikeule. Sie mag abgestumpft, inzwischen vielleicht sogar zerbrochen sein, aber sie hat nicht ohne Grund gewirkt. Jeder Deutsche ist in durchaus guter Absicht und mit durchaus gutem Grund von früh an darauf getrimmt die Nazis als enorme und sinistre Bedrohung anzusehen. Zu Recht. Aber das beinhaltet einen enormen Vorbehalt gegen alle und jeden, die als solche gebrandmarkt werden. Und was war das Gegenargument der AfD? Die Medien lügen, wir werden verleumdet, schauen Sie hier in unsere Satzung etc. Fakten gegen Emotionen. Kein gleicher Kampf.

Was Köln war, war in Doppelfunktion die erste große emotionale Story, die die Position der AfD und anderen Asylchaoskritikern bestätigte und zugleich eine spannende, fast krimiartige Story über die „Lügenpresse“, die mit einem Schlag peinlich nackt in der Öffentlichkeit stand. In direkter Verdrehung des alten Stalinzitates, war die Belästigung einer Frau in Köln einer der berüchtigten „Einzelfälle“, die Belästigung von hunderten Frauen war eine Tragödie. Sie war nicht zu leugnen, sie hatte Gesichter, mit denen sich andere Frauen identifizieren konnten und in denen Männer ihre Frauen, Freundinnen, Mütter, Schwestern und Töchter erkannten. Das schiere Ausmaß war himmelschreiend. Es war der Aylan-Moment der Asylkritik, als auch unsere politischen Standpunkte ein emotionales und menschliches Gesicht bekamen, hunderte Gesichter sogar.

Zeitgleich war die Medienrezeption des Ereignisses und insbesondere auch das verordnete Schweigen der Behörden ein Echtzeit-Krimi, vor den Augen einer deutschen Öffentlichkeit, die erstmals seit 1989, zusehen konnte, wie sich Medien für ihre politisch gewichtete Berichterstattung entschuldigten, wie sich Tatsachen erst tagelang im Volk, jenseits der etablierten Kanäle verbreiteten, bevor gerade, aber nicht nur, die öffentlich-rechtlichen Programme auch nur anerkannten, dass überhaupt irgendetwas passiert war. Nicht nur dass, in den Tagen und Wochen danach fiel jedes Lügenkartenhaus zusammen, dass das gewünschte Narrativ der Politik ein ums andere Mal schützen sollte. Jedes Mal zeigte sich, dass die Realität in der Tat die war, die von der AfD bisher so gesehen wurde. Nur von ihr. Waren die Asylkritiker bis dato nur die gewesen, die mit den Schildern „Das Ende ist nah“ auf der Straße standen, so färbte sich neben ihnen der Fluß plötzlich blutrot, die Heuschrecken fielen vom Himmel, etc. und immer mehr erkannten, dass an den Spinnern doch etwas dran sein könnte.

Was für eine Lehre ist aus Köln zu ziehen? Nicht politisch, das ist tausendfach besprochen worden. Welche Lehre kann der politische Aktivismus aus Köln ziehen? Nun, auch die nationalliberalen Kräfte müssen lernen, dass Emotion über Fakten siegt, aber Emotion alleine und Fakten alleine, werden immer von emotionalen Geschichten geschlagen, die faktische Grundlage haben. Um eins klar zu stellen: Es ist unmoralisch wenn man eine solche Geschichte erfindet, es ist unmoralisch wenn man sie verdreht, es ist unmoralisch wenn man sie kürzt etc. Was aber nicht unmoralisch ist, ist eine wahre Geschichte auf ihr emotionales Potential zu untersuchen und dieses im Rahmen von Anstand und Sitte auszuschlachten. Der Mensch ist, entgegen der landläufigen Meinung, nicht verdummt worden und ist nur noch auf emotionaler Ebene ansprechbar, es ist menschliche Natur Emotionen über Fakten zu stellen. Wir sind empathische Wesen, wir reagieren so und es ist nicht falsch oder unmoralisch dies zu nutzen. 13% sind ein schönes Ergebnis, aber wer mit 100 Fußnoten gegen ein zu Tränen rührendes Foto arbeiten will, der hat verloren. Es werden ständig Säue durchs Dorf getrieben. Wer 51% oder mehr will, der muss die Säue kontrollieren. Der emotionale Ansatz muss in der konservativen und liberalen Szene sein Schmuddelimage los werden. Er wirkt, er ist nicht unmoralisch, er ist die Massenvernichtungswaffe der politischen Debatte und bis vor kurzem haben wir einseitig abgerüstet.

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Sei Andrew Breitbart, oder das Video vom Windhauch

Ich habe einige Helden, die meisten sind noch nicht einmal erfunden (außer Iron Man), die meisten sind ganz reale Personen in Vergangenheit und Gegenwart, die außergewöhnliches geleistet haben, die es geschafft haben die großen und kleinen Ströme von Geschichte und Gesellschaft in andere Bahnen zu lenken. Einen meiner Helden habe ich leider erst kennengelernt, als er gerade gestorben war: Andrew Breitbart. Andrew Breitbart ist ein ganz außergewöhnlicher, amerikanischer Politaktivist, der im Alleingang eine komplett neue Dimension in die amerikanische Politik gebracht hat. Das ist seine Geschichte:

Andrew Breitbart begann seine Karriere in den USA als Linker, beziehungsweise als „liberal“ wie in den USA die eher linkslastigen genannt werden, die zum Beispiel Politikern wie Barack Obama oder Hillary Clinton hinterherhecheln. Sein erster großer Wurf im Journalismus war die Gründung der Huffington Post, gemeinsam mit Arianna Huffington, einer eher linken Online-Zeitung, die inzwischen auch in Deutschland einen Ableger hat. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass damals Arianna Huffington auch noch eher konservativ eingestellt war. Er wandte sich schließlich vom moderaten Wischi-Waschi ab und begann seinen Aktivismus, als er einen ganz persönlichen Hass auf die amerikanischen Mainstream-Medien entwickelte. Im tiefen Inneren dieser Medien hatte er erlebt, wie und nach welchen (meist politisch linken) Kriterien, politisch unerwünschtes entweder verschwand oder verzerrt wurde. Mit seinem Projekt Breitbart.com eröffnete er 2007 seinen Gegenentwurf eines Nachrichtenportals mit fairer, aber unverblümt konservativer, Berichterstattung. Meinung und Meldung waren klar getrennt, so wie wir es in Deutschland leider viel zu wenig sehen.

Vielfach trat Andrew Breitbart bei der amerikanischen Tea-Party-Bewegung als Redner und Unterstützer auf, konservative Sender wie Fox News luden ihn wiederholt als Kommentator ein und er gründete mit „Big Government“, „Big Journalism“ und „Big Hollywood“ spezialisierte Portale für die Beobachtung eines linksliberalen Medien- und Politikkomplexes, der, wie es auch bei uns bekannt ist, jede Abweichung vom erwünschten Denken als rechtsradikal, rassistisch etc. einstuft und Existenzen vernichtet. Aber Andrew Breitbart hat zurückgeschlagen. Eine Reihe von Videos die er veröffentlichte sorgten dafür, dass die linke Organisation ACORN ihre staatlichen Fördermittel verlor, nachdem diese in den Videos vor versteckter Kamera zwei Amateur-Journalisten in die Falle gegangen war, die angaben ein Bordell für inderjährige Mädchen eröffnen zu wollen. ACORN gab Tipps wie man das deichseln könne. Ebenso enttarnte er die dreiste Lüge einiger schwarzer Kongressabgeordneter, die 2010 behauptet hatten, dass konservative Demonstranten ihnen nicht weniger als 15 Mal das Wort „Nigger“ entgegengeschrien hätten. Breitbart hatte Aufnahmen des fraglichen Moments, das Wort war nicht einmal gefallen. Und dennoch übernahmen alle großen Sender und Zeitungen die Geschichte, ohne irgendwelche Beweise. Breitbart bot 100.000 Dollar für einen Schuldbeweis. Keiner kam, dafür zahlreiche neue Videos aus allen Blickwinkeln, auf keinem war das Wort „Nigger“ zu hören. Einer der großen Erfolge von Breitbart.

Andrew Breitbart hat die amerikanische Tea-Party mit einer mächtigen Waffe ausgerüstet: Der Handykamera. Jeder hat heute ständig eine Kamera dabei, die Tea Party hat gelernt, dass sie auch immer laufen muss. Es wird immer gelogen, immer verzerrt und immer erfunden, nur um irgendwie irgendwo den Vorwurf des Rassismus unterzubringen. In Deutschland ist es nicht viel anders, nur dass der Rassismus-Vorwurf einfach etwas weiter unter „Nazi“ eingebracht wird. Die AfD kann ein Lied davon singen. Und damit kommen wir zum Windhauch-Video. Ein taz-Journalist hat vor der Europawahl sein ganz eigenes Verständnis von Journalismus eingebracht und wollte Fakten schaffen, wo keine waren und ließ sich einfach mal Fallen als man ihn von einer AfD-Veranstaltung wegkomplimentieren wollte (wozu jede Partei Recht hat und wie sich gezeigt hat, aus gutem Grund). Dann schrie er nach der Polizei und in der taz erschien am nächsten Tag ein Artikel über den gewalttätigen Schubser der AfD-Sicherheit. Doch dann tauchte dieses Video auf:

https://www.youtube.com/watch?v=GppL75nLhOg

Wie man hier sieht war da entweder die Hand Gottes, ein fieser Windhauch oder feiges Simulantentum im Spiel. Die Medien haben es erstmal ungefragt übernommen. Es passte in den roten Faden, dass die AfD, da rechts von der CDU, quasi eine NSDAP 2.0 sein muss, mit Saalschutz natürlich. Es ist klar, dass die Richtigstellung keine große Verbreitung in den selben Medien fand. Es bleibt für alle konservativen und liberalen (das europäische „liberal“) eine Pflicht alles und jeden zu filmen. Aus jedem Winkel, aus jeder Entfernung. Seid Andrew Breitbar!

1000 kleine Schritte

Wenn Politik Krieg ist, dann sind die Medien die Luftunterstützung. Ohne sie geht nichts. Absolut nichts. Egal wie viele, egal wie gut ausgerüstete und egal wie gut motivierte Soldaten man in die Schlacht führt, ein oder zwei Überflüge mit Streubomben und es regnet Stahlsplitter und Körperteile. Die Argumente unsere Sache können gegen den Irrsinn, den die Politik, nicht nur in Deutschland, sondern auch in der gesamten westlichen Welt, verzapft nur gewinnen. Wer sich unsere Staatsschulden, die Arroganz der politischen Klasse, die nicht enden wollenden Vorschriften und Regulierungen aus Brüssel anschaut, der kann nicht, nein der muss sehen, dass wir Recht haben. Dieses hochnäsige grün-linke Denken, dass man den Bürgern besser vorschreiben kann was sie zu tun und zu lassen haben, wofür sie ihr Geld ausgeben können und wofür nicht und was sie verdammt noch mal zu denken haben und was strengstens verboten ist, ist aber genau im Interesse der politischen Luftwaffe. Denn wer glaubt er habe das Recht zu dieser Bevormundung und natürlich auch die höhere Weisheit dazu, der wird naturgemäß in die Politik, oder in den Journalismus gehen. Und so entsteht der linskversiffte Haufen von Schreiberlingen und Oberlehrern, den wir mit unseren GEZ-Gebühren auch noch füttern müssen – Verzeihung, ich meine natürlich mit der Demokratieabgabe. Und in den privaten Medien ist es ja nicht viel besser, nur etwas schlechter bezahlt und mit mehr Titten. Die üblichen Rufmordkampagnen gegen Autoren wie Sarrazin und gegen Parteien wie die AfD, oder gegen Zeitungen wie die Junge Freiheit, dass sind die Luftschläge. Gegen unsere Argumente können sie nur gewinnen, wenn die Medien alles totschweigen das uns nützt und alles übertreiben oder gar erfinden das uns schadet. Ein ungefilterter Zugang zu Informationen für nur ein Jahr und die AfD würde die Regierung stellen, die Junge Freiheit würde die taz schlucken und Akif Pirincci hätte eine Talkshow im ZDF. Wie schlagen wir ihre Lufthoheit?

 

Der Aufwand und die individuellen Leistungen kann man nicht jedem vorschreiben. Jeder kann etwas anderes, jeder ist eher extrovertiert oder introvertiert, jeder hat anderen Zugang zu Technik und jeder hat mehr oder weniger Zeit um sich politisch zu betätigen. Entscheidend ist aber, dass alle sich beteiligen. Nicht jeder wird den ganz großen Wurf schaffen, tatsächlich wird das kaum jemand, aber jeder kann seine Aufgabe finden. Denn die linke Medienwelt ist gigantisch und vielfältig. Wem die Süddeutsche nicht gefällt, der liest Spiegel. Wer Volker Pispers nicht witzig findet, der guckt Hagen Rether und wer sich das dümmliche Gegrinse von Cherno Jobatey im ZDF nicht antun will, der genießt das dümmliche Gegrinse von Reinhold Beckmann in der ARD. Egal wer sich links informieren will, oder es nicht anders kennt, er findet immer eine Alternative. Aber wem Sarrazin zu trocken ist und gleichzeitig Akif Pirincci zu vulgär… nun der kann höchstens noch Broder lesen, dann wirds schon dünn bevor wir die wirklich unterhaltsamen, oder etablierten Autoren verlassen. Wer das eine Video, die eine Info-Grafik, den einen Blog oder das eine Buch nicht mag, der muss bei uns hundert Alternativen finden. Jede ein wenig persönlich anders, aber alle im Großen und Ganzen konservativ. Deshalb hier einige Vorschläge nach der Methode „Wenn das nicht geht, dann machen sie…“:

– Ein Youtube-Video sagt mehr als alle Worte die darin gesprochen werden. Ein aufgeräumter Hintergrund und eine gute Ton- und Bildqualität sind in der Regel genug um auch ohne größere Special Effects ein unterhaltsames Video zu machen. Ein kurzer, persönlicher Kommentar zu einem tagespolitischen Thema, eine tiefgründige Einsicht in konservative Kernthemen, parteipolitischer Wahlkampf. Alles lässt sich hier wahnsinnig einfach gestalten. Mit der in Laptops integrierten Webcam wird es außerdem sehr leicht ein Skript vorgefertigt auf dem Bildschirm anzulegen und dann sympathisch und möglichst deutlich vorzulesen. Simple Videobearbeitungsprogramme stehen kostenlos zur Verfügung und können dann noch dem versierteren Hobbyfilmemacher bei der Post-Production helfen.

– Wer sich nicht vor die Kamera traut, der kann immer noch einen Text aufsprechen und mit einer thematisch passenden Diashow unterlegen. Auch hier helfen die Bearbeitungsprogramme.

– Klar, nicht jeder will auch seine Stimme online haben. Aber auch hier liefern Blogs und Facebookseiten eine perfekte Möglichkeit zu arbeiten. Was Blogs angeht kann ich nur herzlichst wordpress empfehlen, aber auch auch andere Dienste wie Blogspot sind sehr einsteigerfreundlich. Genau wie bei den Youtube Videos geht es vor allem darum Inhalte zu bringen. In persönlichen Varianten. Niemand schreibt uns vor was und wie wir zu schreiben haben, aber wenn Sie diesen Blog lesen, dann werden unsere Meinungen ja nicht zu weit auseinander gehen. Wer sich gut auskennt, der kann grundsätzliche Texte schreiben, aber auch Kommentare zur Tagespolitik gehen immer gut. Man muss sich auch nicht schämen Texte von anderen als Inspiration zu nehmen, denn der selbe Inhalt kann einem grundsätzlich interessierten Leser verschlossen bleiben, wenn dieser schon vom Stil abgeschreckt wird. Zwei Blogs weiter findet er dann Ihren Blog und der Stil gefällt mehr, der Inhalt kommt durch. Facebookseiten wiederum leben von Bildern. Auch hier ist es kein Problem Bilder anderer Seiten zu nehmen. Markante Sprüche, Infografiken, Entlarvte Kampagnen und Lügen, alles bietet sich hier an. Und wenn 100 Seiten das selbe Material verbreiten ist es egal. Es bedeutet 100fache Chance auf uns aufmerksam zu werden.

– Wer das nicht machen will, der kann schlicht und einfach die fertigen Ergebnisse teilen und weiterverbreiten. Wichtig ist es diese natürlich auch zu lesen. Wer sich jeden Tag eine halbe Stunde (besser nicht vor dem Einschlafen) im Internet an politischen Diskussionen beteiligt, der hilft bereits enorm. Jeder hat irgendein Forum, oder eine Facebookgruppe, egal zu welchem Thema. Gehen Sie in die Off-Topic-Sektion, wenn es nicht so oder so ein politisches Forum ist. Dort laufen immer tagespolitische Diskussionen. Gehen Sie rein und posten Sie Antworten, oder einfach nur passende Links. Nicht nur ist jedes Mal eine Chance, dass jemand überzeugt wird (auch wenn das eher selten ist), es ist auch eine große moralische Stütze, für die, die bereits unsere Seite in den Diskussionen einnehmen und dies oft ohne Fakten als Grundlage.

– Eine weitere Maßnahme eignet sich für alle mit einer guten Handykamera oder einer Digitalkamera. Jedes Mal wenn irgendwo eine Lesung eines politisch inkorrekten Buches stattfindet, oder ein Politiker der AfD spricht, oder eine Demo für das Leben, gegen den Euro oder Genderwahn, dann gehen Sie raus und filmen Sie. Alles, die gesamte Veranstaltung, jedes Wort, dass sie einfangen können. Ständig werden uns Worte in den Mund und Taten in die Hand gelegt, die schlicht und einfach nicht passiert sind. Man wird uns als Hetzer, Rechtspopulisten und natürlich Nazis bezeichnen, während man von spuckenden, pöbelnden und nicht selten zuschlagenden Gegendemonstranten als „aufrechte Bürger“ sprechen wird. Ihr Video zeigt das Gegenteil. Schicken Sie es an Blogs, Internetseiten, Gruppen etc. die sie für kompetent halten das Material zu verwenden.

 

Niemand, dem die Politik und Gesellschaft unseres Landes am Herzen liegt, hat eine Ausrede nicht zumindest eine dieser Maßnahmen zu ergreifen. Denn das wichtigste ist, dass wir auf so viele Möglichkeiten wie es nur geht zurückgreifen können, um schnell jeden erlogenen Vorwurf entkräften zu können und auf jede Frage eine Antwort zu haben. Nicht zuletzt hilft es uns moralisch auch unsere Seite immer häufiger vertreten zu sehen. Vielleicht gewinnen wir nicht die totale Lufthoheit, aber der Himmel gehört ihnen nicht mehr.